Agnes Miegel

Dichter

Agnes Miegel

Agnes

Agnes Miegel wurde und wird bis heute – auf Grund ihrer vielfältigen Geschichten und Gedichte, die sie ihrer geliebten Heimat widmete -, oft als “Mutter Ostpreußens” bezeichnet.

Agnes Miegel wurde am 9. März 1879 in als einziges Kind einer Kaufmannsfamilie geboren. Nach dem Besuch der Höheren Mädchenschule in war sie für zwei Jahre, von 1894 – 1896, in einem Mädchenpensionat in Weimar. Schon in dieser Zeit und der anschließenden Ausbildungsphase zur Kinderkrankenschwester und Erzieherin, entstanden Gedichte und Erzählungen. Bereits 1901 erschien im Stuttgarter Cotta-Verlag ihr Buch “Gedichte”. Eines der bekanntesten Balladen von Agnes Miegel ist “”: In ihr wird vom Untergang des Ortes Nidden durch die Pest erzählt.

Eine Ausbildung an einer landwirtschaftlichen Mädchenschule mußte sie abbrechen und kehrte 1906 nach Königsberg zurück, um ihren kranken Vater zu pflegen. Nach seinem Tod 1917 arbeitete Agnes Miegel in Königsberg als Journalistin und veröffentlichte große historische Erzählungen, besonders über verschiedenen Epochen der ostpreußischen Geschichte. 1924 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg.
Ihre Dichtung lässt sich der zuordnen und zeigte Elemente von . Durch ihre positive Haltung zum NS-Regime und der Verehrung Adolf Hitlers, konnte sie während dieser Zeit ohne Einschränkungen publizieren und wurde mit Preisen und Ehrungen überhäuft. Obwohl Agnes Miegel in ihren Werken nie rassistisches Gedankengut verbreitete, wurde ihre heimatverbundene von der Propagandamaschine des NS-Regimes verwendet.

Im Februar 1945, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, musste sie aus Königsberg fliehen und rettete sich mit einem der letzten Flüchtlingsbote nach Dänemark. Anschließend kam sie bei der befreundeten Familie von Münchhausen in ihrem Wasserschloss Apelern unter und fand letztendlich eine endgültige Heimat in Bad Nenndorf in Niedersachsen. 15 Jahre fruchtbarer Schaffenszeit folgten; sie erhielt noch einmal bedeutende Literaturpreise, wie den von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und hinterließ viele Altersgedichte, die zu den schönsten der deutschen Literatur gehören.
Am 26. Oktober 1964 starb Agnes Miegel in Bad Nenndorf und wurde dort auf dem Bergfriedhof bestattet.

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Schlagworte zu Agnes Miegel :: Dichter:

Ballade, Blut-und-Boden-Dichtung, Dichterin, Die Frauen von Nidden, Heimatkunst, Königsberg, Literatur, Lyrik, Miegel, Ostpreußen, Dichter, Agnes Miegel

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