Agnes von Calatin Ew’ge Nähe

  Heller ward mein inn'res Leben,
  Schöner, seit ich dich erkannt,
  Seit ein gleiches hohes Streben
  Herz mit Herz so eng verband.
5 Meine Lieder, wie mein Fühlen,
  Alles hab' ich dir geweiht.
  Nichts konnt' meine Liebe kühlen,
  Keine Trennung und kein Leid!
  Und doch soll ich dir entsagen,
10 Dir, mein heller Lebensstern,
  Soll die tiefe Nacht ertragen,
  Dass du mir auf ewig fern!
  Nein, ach nein, so darf's nicht werden,
  Nein, es darf kein Abschied sein.
15 Ob getrennt, ob nah auf Erden,
  Hier im Herzen bleibst du mein!

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