August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Dichter

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ist insbesondere als Verfasser des Deutschlandliedes “” bekannt, welches die Deutschlands ist.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben wurde am 2. April 1798 in Fallersleben, Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, geboren. Er hieß ursprünglich nur August Heinrich Hoffmann, der Zusatz seines Heimatortes sollte lediglich Namensgleichheit ausschließen.

1816, mit 18 Jahren, begann August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, nach dem Abschluss des Gymnasiums und der Lateinschule, zunächst ein Studium der Theologie in Göttingen, wechselte durch die Bekanntschaft mit Jakob Grimm aber zwei Jahre später zum Studium der deutschen Sprache und an die Universität Bonn. Im Jahr 1821 erschien seine Gedichtsammlung “Lieder und Romanzen”.
Im Dezember 1821 verließ er Bonn; sein Bruder verhalf ihm in Berlin zu einer Anstellung als Bibliothekar. In Berlin lernte er den Freiherr Gregor von Meusebach, einen Juristen, Literaturwissenschaftler und Sammler, kennen, der ihn förderte.
1823 wurde August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zum Kustos der Bibliothek der Universität Breslau berufen. Sieben Jahre später wurde er außerordentlicher Professor für deutsche Sprache sowie Literatur und schließlich 1835 ordentlicher Professor.
Die von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1840 und 1841 in hoher Auflage (12.000 Exemplare) erschienene Gedichtsammlung “Die unpolitischen Lieder” stieß auf große Nachfrage. Auf Helgoland verfasste er am 26. August 1841 das “ der Deutschen”, deren dritte Stophe heute die deutsche Nationalhymne ist.

Wegen seiner nationalen und liberalen Haltung, die sich in seinen “Unpolitischen Liedern” äußerte, wurde Hoffmann von Fallersleben 1842 von der preußischen Regierung pensionslos seiner Professur enthoben. Ein Jahr später entzog man ihm die preußische Staatsbürgerschaft und verwies ihn des Landes. Auf einem mecklenburgischen Rittergut erhielt er für längere Zeit Unterschlupf; hier entstanden seine schönsten Kinderlieder.
Rehabilitiert konnte er 1849 ins Rheinland zurückkehren, wo er im selben Jahr seine 18-jährige Nichte Ida vom Berge heiratete. Sein Sohn Franz Friedrich, der 1855 in Weimar zur Welt kam, wurde nach der Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf Landschaftsmaler. 1860 zog die Familie nach Corvey um; noch im selben Jahr verstarb seine Ehefrau.
Im Alter von 75 Jahren starb August Heinrich Hoffmann von Fallersleben nach einem Schlaganfall am 19. Januar 1874 in Corvey.

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