August Heinrich Hoffmann von Fallersleben Wenn alles schläft (1842)

  Wenn alles schläft in stiller Nacht,
  Die Liebe wacht.
  Sie wandelt leise von Haus zu Haus,
  Und teilt die schönsten Gaben aus;
5 Sie bringet Trost für altes Leid,
  Bringt neue Lust und Fröhlichkeit. -
  Laß, Liebe, deine Gabe mich sein,
  Flicht mich in deine Träume mit ein,
  Daß d i e, nach der mein Herz verlanget
10 Und sehnsuchtsglühend banget,
  Im Träume mich sieht
  Und hört mein Lied.

Neuen Kommentar hinzufügen

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt, die Moderation der Kommentare liegt allein bei Lyrik123.de. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.