Dichter

August Kopisch

August Kopisch

August

August Kopisch war ein deutscher der späten sowie Kunstsachverständiger und . Er gilt als (Wieder-)Entdecker der Blauen Grotte auf Capri.

August Kopisch wurde am 26. Mai 1799 in Breslau geboren und besuchte dort das Gymnasium. Um seinen Traum Maler zu werden, erfüllen zu können, verließ er das Gymnasium ohne Abschluss und begann ein Studium an den Kunstakademien in Prag, Wien und Dresden. Neben der bildenden galt sein Interesse stets der und der Wissenschaft.
Eine beim Malen hinderliche Handverletzung war Anlass für einen Genesungsaufenthalt in Italien von 1824 bis 1828. In Rom pflegte August Kopisch Kontakt zu den Deutschrömern, zog aber das quirlige süditalienische Alltagsleben in Neapel vor, wo er unter anderem auch den Opernkomponisten Gaetano Donizetti kennenlernte. Bekannt wurde August Kopisch in Italien besonders durch eine spektakuläre Begebenheit: Im Sommer 1826 entdeckte er auf Capri zusammen mit dem Heidelberger Malerfreund Ernst Fries bei einem Schwimmausflug die “Blaue Grotte”. Diese “Entdeckung” war und ist bis heute Auslöser unzähliger Touristenströme.

August Kopisch lernte in Neapel den späteren preußischen König Friedrich Wilhelm IV kennen. Nachdem er 1833 nach Berlin gezogen war, berief ihn der König 1840 zum Kunstbeirat und Maler beim Hofmarschallamt. Im Auftrag des Königs schrieb er ein Buch über “Die königlichen Schlösser und Gärten zu Potsdam. Von der Zeit ihrer Gründung bis zum Jahre 1852″. August Kopisch verhielt sich in den Revolutionsjahren 1848/1849 stets loyal zum Königshaus und war in dieser Zeit ein begehrter Gelegenheitsgedichter und Vortragskünstler bei hohen Anlässen.
1836 erschien sein wohl berühmtestes Werk: die Ballade „Die Heinzelmännchen zu Köln”.
August Kopisch starb nach einem Schlaganfall am 6. Februar 1853.