August Wilhelm Schlegel Sprache der Liebe (1820)
Laß dich mit gelinden Schlägen
Rühren, meine zarte Laute!
Da die Nacht herniedertaute,
Müssen wir Gelispel pflegen.
5 Wie sich deine Töne regen
Wie sie atmen, klagen, stöhnen,
Wallt das Herz zu meiner Schönen,
Bringt ihr, aus der Seele Tiefen,
Alle Schmerzen, welche schliefen;
10 Liebe denkt in süßen Tönen.
Bibliographische Daten
Autor:
August Wilhelm Schlegel (1767-1845)
Titel:
Sprache der Liebe
Gedichtanfang:
Laß dich mit gelinden Schlägen …
Jahr:
1820
Epoche:
Spätromantik
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