August Wilhelm Schlegel Sprache der Liebe (1820)

  Laß dich mit gelinden Schlägen
  Rühren, meine zarte Laute!
  Da die Nacht herniedertaute,
  Müssen wir Gelispel pflegen.
5 Wie sich deine Töne regen
  Wie sie atmen, klagen, stöhnen,
  Wallt das Herz zu meiner Schönen,
  Bringt ihr, aus der Seele Tiefen,
  Alle Schmerzen, welche schliefen;
10 Liebe denkt in süßen Tönen.

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