Dichter

Carl Busse

Carl arbeitete als und veröffentlichte, auch unter dem Pseudonym Fritz Döring, selbst und Prosa.

Carl (Hermann) Busse (* 12. November 1872 in Lindenstadt bei Birnbaum/Posen (heute zu Mi?dzychód, Polen); † 3. Dezember 1918 in ) war ein deutscher Lyriker.

Busse besuchte in Wongrowitz das Gymnasium. Er lebte seit etwa 1893 in Berlin und besuchte hier auch das Militärpädagogium. Im Jahr darauf begann er sein Studium der Philologie, Geschichte und Philosophie an der Universität in Berlin und promovierte 1898 bei Wolfgang Golther an der Universität Rostock mit einer Arbeit über Novalis’ Lyrik. Seitdem war Carl Busse als freier Schriftsteller und Literaturkritiker in Berlin tätig und wurde Mitherausgeber des “Deutschen Wochenblatts”, einer Zeitschrift für Politik, Kunst und . Darüber hinaus war er Mitarbeiter bei Velhagen & Klasings Monatsheften. Carl Busse gehörte zu den Gründungsmitgliedern des „Kartells deutscher lyrischer Autoren“.

Carl Busse gehörte zum Kreis der Autoren und Schriftsteller, die im Auftrag des Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig an der textlichen Gestaltung der -Sammelbilder und Sammelalben mitarbeiteten. Unter den weiteren Autoren waren die Dichterin „T.Resa“ alias Theresa Gröhe, geb. Pauli-Greiffenberg, der Zoologieprofessor Paul Matschie, der Schriftsteller Hans Eschelbach, der Journalist Julius Rodenberg, der Schriftsteller Joseph von Lauff, der Romancier Gustav Falke, die Dichterin Anna Ritter.

Busses Gedicht “” (Yama no Anata) ist in Japan durch die Anthologie “Kaich? on” von Ueda Bin aus dem Jahr 1905 (zuletzt 2010 wieder veröffentlicht) auch heute noch bekannt.

Carl Busse starb an der 1918 in Europa grassierenden Spanischen Grippe und wurde in Berlin-Kreuzberg auf dem Friedhof der Friedrichswerderschen Gemeinde beerdigt.