Clemens Brentano Einen kenne ich (1812)

  Einen kenne ich,
  Wir lieben ihn nicht,
  Einen nenne ich,
  Der die Schwerter zerbricht!
5 Weh! sein Haupt steht in der Mitternacht,
  Sein Fuß in der Erde Staub,
  Vor ihm wehet das Laub
  Zur dunklen Erde hernieder;
  Ohn Erbarmen
10 In den Armen
  Trägt er die kindische,
  Taumelnde Welt!
  Tod – so heißt er!
  Und die Geister
15 Beben vor ihm, dem schrecklichen Held!

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