Clemens Brentano Einen kenne ich (1812)
Einen kenne ich,
Wir lieben ihn nicht,
Einen nenne ich,
Der die Schwerter zerbricht!
5 Weh! sein Haupt steht in der Mitternacht,
Sein Fuß in der Erde Staub,
Vor ihm wehet das Laub
Zur dunklen Erde hernieder;
Ohn Erbarmen
10 In den Armen
Trägt er die kindische,
Taumelnde Welt!
Tod – so heißt er!
Und die Geister
15 Beben vor ihm, dem schrecklichen Held!
Bibliographische Daten
Autor:
Clemens Brentano (1778-1842)
Titel:
Einen kenne ich
Gedichtanfang:
Einen kenne ich, …
Jahr:
1812
Epoche:
Hochromantik
Artikel Clemens Brentano im Lyrik123.de-Autorenlexikon.
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