Eduard Mörike Muse und Dichter (1833)

  "Krank nun vollends und matt! Und du, o Himmlische, willst mir
  Auch schon verstummen - o was deutet dies Schweigen mir an?
  Gib die Leier!" - "Nicht doch, dir ist die Ruhe geboten.
  Schlafe! träume nur! still ruf ich dir Hülfe herab.
5 Deinem Haupte noch blühet ein Kranz; und sei es zum Leben,
  Sei's zum Tode, getrost! meine Hand windet ihn dir."
  "Keinen Lorbeer will ich, die kalte Stirne zu schmücken:
  Laß mich leben, und gib fröhliche Blumen zum Strauß!"

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