Emanuel Geibel Kornblumen flecht’ ich dir zum Kranz (1848)
Kornblumen flecht' ich dir zum Kranz
Ins blonde Lockenhaar.
Wie leuchtet doch der blaue Glanz
Auf goldnem Grund so klar!
5 Der blaue Kranz ist meine Lust;
Er sagt mir stets auf's neu,
Wohl keine sei in tiefster Brust
Wie du, mein Kind, so treu.
Auch mahnt sein Himmelblau zugleich
10 Mich heimlich süßer Art,
Daß mir ein ganzes Himmelreich
In deiner Liebe ward.
Bibliographische Daten
Autor:
Emanuel Geibel (1815-1885)
Titel:
Kornblumen flecht’ ich dir zum Kranz
Gedichtanfang:
Kornblumen flecht' ich dir zum Kranz …
Jahr:
1848
Epoche:
Spätromantik
Artikel Emanuel Geibel im Lyrik123.de-Autorenlexikon.
Weitere Gedichte von Emanuel Geibel
Neuen Kommentar hinzufügen
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt, die Moderation der Kommentare liegt allein bei Lyrik123.de. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

PDF

