Emanuel Geibel Tief im grünen Frühlingshag (1849)
Tief im grünen Frühlingshag
Durch die alten Rüstern
Wandelt leis am schönsten Tag
Wundersames Flüstern.
5 Jedes Läublein spricht: "Gott grüß'!"
Zu dem Laub daneben,
Alles atmet tief und süß
Heil'ges Friedensleben.
Und wie Blüt' und Blatt am Strauch
10 Still sich wiegt im Glanze,
Wiegt sich meine Seel' im Hauch,
Der durchströmt das Ganze.
Bibliographische Daten
Autor:
Emanuel Geibel (1815-1885)
Titel:
Tief im grünen Frühlingshag
Gedichtanfang:
Tief im grünen Frühlingshag …
Jahr:
1849
Epoche:
Spätromantik
Artikel Emanuel Geibel im Lyrik123.de-Autorenlexikon.
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