Emil Rittershaus

Dichter

Emil Rittershaus verfasste zahlreiche Erzählungen, Gedichte und Romane. Bis heute bekannt ist er vor allem als Verfasser des “Westfalenliedes”.

Friedrich Emil Rittershaus, Rufname: Emil (* 3. April 1834 in ; † 8. März 1897 ebenda) war ein deutscher und Kaufmann.

Emil Rittershaus war Sohn eines im Bergischen Land zu bürgerlichem Wohlstand gekommenen Band(stahl)fabrikanten. Verheiratet war er mit Hedwig Lucas. Mit ihr hatte er sieben gemeinsame Kinder.

Obwohl er vor allem im Rahmen seiner kaufmännischen Tätigkeiten viel reiste, unter anderem durch die Niederlande, die Schweiz und , blieb Emil Rittershaus Zeit seines Lebens seiner Heimatregion verbunden. Viele seiner literarischen Werke widmen sich dem Bergischen Land sowie dem Rheinland, aber auch Westfalen und insbesondere dem Sauerland. Daher wird er häufig als bezeichnet. So verfasste er beispielsweise 1868 das und am 6. Oktober 1872 zur Einweihung der Rudolfshalle am Hestenberg den Text des im Sauerland bis heute bekannten Plettenberg-Liedes “Plettenberg, Dir Lob und Preis”.

Unter anderem war Emil Rittershaus mit und Emanuel Geibel befreundet. Er führte außerdem einen längeren Briefwechsel mit Hoffmann von Fallersleben.

Rittershaus verfasste für verschiedene Zeitschriften Theater-, Kunst- und Ausstellungsberichte, Gedichte und sonstige Texte und trat als Rezitator auf. Er schrieb in “Über Land und Meer” und war über mehrere Jahre hinweg Hauptautor der damals sehr populären Wochenzeitschrift “Die Gartenlaube”. Als Mitglied des Deutschen Schriftstellerverbandes setzte er sich ab 1894 öffentlichkeitswirksam für eine breite Volksbildung ein, damals eine noch ungewöhnliche Forderung.

Nach seinem Tod Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen schließlich einige seiner kritischen gesellschaftspolitischen Texte in der Wiener Zeitschrift Blätter für moderne Weltanschauung. Organ des Vereins „Freier Gedanke“.

Emil Rittershaus war -Bruder der Schwelmer Johannisloge “Zum Westfälischen Löwen”, der er u. a. ein eigenes Lied widmete. Zudem hatte er enge Beziehungen zur Bochumer Loge. Belegt ist, dass er am 1. Juli 1877 die neuen Logenräume „Zur Deutschen Redlichkeit“ in Iserlohn einweihte. Für die verfasste er “Einer wehrt sich”, ein „flammendes “ gegen den Bannfluch des Papstes Pius IX.. Dieser hatte 1864 einen Fluch gegen die Vertreter von Gewissens- und Glaubensfreiheit sowie gegen die Gegner der kirchlichen Gewaltausübung formuliert.

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