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		<title>Wilhelm Müller: Am Feierabend</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Müller]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätt ich tausend 
Arme zu rühren! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätt ich tausend<br />
Arme zu rühren!<br />
Könnt ich brausend<br />
Die Räder führen!<br />
Könnt ich wehen<br />
Durch alle Haine!<br />
Könnt ich drehen<br />
Alle Steine!<br />
Daß die schöne Müllerin<br />
Merkte meinen treuen Sinn!</p>
<p>Ach, wie ist mein Arm so schwach!<br />
Was ich hebe, was ich trage,<br />
Was ich schneide, was ich schlage,<br />
Jeder Knappe tut es nach.<br />
Und da sitz ich in der großen Runde,<br />
Zu der stillen kühlen Feierstunde,<br />
Und der Meister spricht zu allen:<br />
Euer Werk hat mir gefallen;<br />
Und das liebe Mädchen sagt<br />
Allen eine gute Nacht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nikolaus Lenau: Schilflieder</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Biedermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Drüben geht die Sonnen scheiden, 
Und der müde Tag entschlief; ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1<br />
Drüben geht die Sonnen scheiden,<br />
Und der müde Tag entschlief;<br />
Niederhangen hier die Weiden<br />
In den Teich, so still, so tief.</p>
<p>Und ich muß mein Liebstes meiden!<br />
Quill, o Träne, quill hervor!<br />
Traurig säuseln hier die Weiden,<br />
Und im Winde bebt das Rohr.</p>
<p>In mein stilles, tiefes Leiden<br />
Strahlst du, Ferne! süß und mild,<br />
Wie durch Binsen hier und Weiden<br />
Strahlt des Abendsternes Bild.</p>
<p>2<br />
Trübe wird’s, die Wolken jagen,<br />
Und der Regen niederbricht,<br />
Und die lauten Winde klagen:<br />
„Teich, wo ist dein Sternenlicht?“</p>
<p>Suchen den erloschnen Schimmer<br />
Tief im aufgewühlten See.<br />
Deine Liebe lächelt nimmer<br />
Nieder in mein tiefes Weh!</p>
<p>3<br />
Auf geheimem Waldespfade<br />
Schleich’ ich gern im Abendschein<br />
An das öde Schilfgestade<br />
Mädchen, und gedenke dein!</p>
<p>Wenn sich dann der Busch verdüstert,<br />
Rauscht das Rohr geheimnisvoll,<br />
Und es klaget und es flüstert,<br />
Daß ich weinen, weinen soll.</p>
<p>Und ich mein’, ich höre wehen<br />
Leise deiner Stimme Klang<br />
Und im Weiher untergehen<br />
Deinen lieblichen Gesang.</p>
<p>4<br />
Sonnenuntergang;<br />
Schwarze Wolken zieh’n,<br />
O wie schwül und bang<br />
Alle Winde flieh’n!</p>
<p>Durch den Himmel wild<br />
Jagen Blitze, bleich;<br />
Ihr vergänglich Bild<br />
Wandelt durch den Teich.</p>
<p>Wie gewitterklar<br />
Mein’ ich dich zu seh’n,<br />
Und dein langes Haar<br />
Frei im Sturme weh’n!</p>
<p>5<br />
Auf dem Teich, dem regungslosen,<br />
Weilt des Mondes holder Glanz,<br />
Flechtend seine bleichen Rosen<br />
In des Schilfes grünen Kranz.</p>
<p>Hirsche wandeln dort am Hügel,<br />
Blicken in die Nacht empor;<br />
Manchmal regt sich das Geflügel<br />
Träumerisch im tiefen Rohr.<br />
Weinend muß mein Blick sich senken;<br />
Durch die tiefste Seele geht<br />
Mir ein süßes Deingedenken,<br />
Wie ein stilles Nachtgebet!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nikolaus Lenau: Reise-Empfindung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Biedermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sah in bleicher Silbertracht 
Die Birkenstämme prangen, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sah in bleicher Silbertracht<br />
Die Birkenstämme prangen,<br />
Als wäre d’ran aus heller Nacht<br />
Das Mondlicht blieben hangen;</p>
<p>Und in dem zarten Birkenhain<br />
Sah ich ein Häuschen blinken,<br />
Das hob gleich an, zu sich hinein<br />
Holdfreundlich mich zu winken.</p>
<p>Wie da im roten Morgenstrahl<br />
Die Fensterlein erglänzten;<br />
Und wie so freudig Berg und Tal<br />
Mit Rosen sich bekränzten!</p>
<p>Die Rebe auf zum Fenster klomm<br />
Mit ihren goldnen Trauben;<br />
Die Unschuld saß am Dache fromm<br />
In stillen weißen Tauben.</p>
<p>Die Lerche sang und schwand dahin<br />
Auf morgenfrohen Schwingen,<br />
Daß mir der blaue Himmel schien<br />
Ins Tal herabzusingen. –</p>
<p>Da meint’ ich schon, das Fenster soll<br />
Sich freundlich mir erschließen<br />
Und aus dem Rahmen liebevoll<br />
Die Teure mich begrüßen.</p>
<p>Du seligste der Phantasei’n!<br />
Ach, wär’ es mir beschieden,<br />
Mit ihr zu leben hier allein<br />
Im süßen Waldesfrieden!</p>
<p>Mit ihr im linden Frühlingshauch<br />
Durch diesen Hain zu wallen,<br />
Zu lauschen hier im Blütenstrauch<br />
Dem Lied der Nachtigallen.</p>
<p>Mit ihr zu schau’n im Herbsteswehn<br />
Die welken Blätter fliegen,<br />
Umrauscht vom schmerzlichen Vergehn,<br />
Mich traut an sie zu schmiegen.</p>
<p>Wenn dann in rauher Winterzeit<br />
Ein Lied mein Liebchen sänge<br />
Und aller Himmel Seligkeit<br />
Mir in die Stube dränge! –</p>
<p>Ich wagt’ es mich zu regen kaum<br />
In meinem stillen Sinnen,<br />
Besorgt, das Häuschen möcht’, ein Traum,<br />
Vor meinem Blick zerrinnen.</p>
<p>Doch, sieh, da öffnet sich die Tür,<br />
Der Zauber war geschwunden,<br />
Es trat ein Jägersmann herfür<br />
Mit nachgesprengten Hunden.</p>
<p>Er grüßte mich mit raschem Blick<br />
Und streift’ waldein gar heiter,<br />
Ich gab ihm seinen Gruß zurück,<br />
Und traurig ging ich weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nikolaus Lenau: Mein Stern</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Biedermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Um meine wunde Brust geschlagen 
Den Mantel der Melancholei,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um meine wunde Brust geschlagen<br />
Den Mantel der Melancholei,<br />
Flog ich, vom Lebenssturm getragen,<br />
An dir, du Herrliche, vorbei.</p>
<p>Vom Himmel deiner Augen stiegen<br />
Wie Engel Tränen niederwärts<br />
An deinen holdgerührten Zügen<br />
Und priesen mir dein gutes Herz.</p>
<p>Und alle Welten um mich schwanden,<br />
Mein Leben starrt’ in seinem Lauf,<br />
Im süßempörten Busen standen<br />
Die alten Götter wieder auf.</p>
<p>Da riß der Sturm von dir mich wieder<br />
Hinaus in seine wüste Nacht,<br />
Doch strahlt nun Frieden auf mich nieder<br />
Ein Stern mit ewig heller Pracht.</p>
<p>Denn wie, vom Tode schon umfangen,<br />
Der Jüngling nach der holden Braut<br />
Die Arme streckt mit Glutverlangen<br />
Und sterbend ihr ins Auge schaut:</p>
<p>So griff nach deinem holden Bilde<br />
Die Seele, schaut es ewig an,<br />
Sieht nichts vom trüben Erdgefilde,<br />
Fühlt nicht die Dornen ihrer Bahn.</p>
<p>Entriss’ auch einst der Tod mir strenge,<br />
Was mir das Leben Liebes gab;<br />
Er nehm’ es hin! doch Eines ränge –<br />
Ich ränge kühn dein Bild ihm ab.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nikolaus Lenau: Dein Bild</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Biedermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne sinkt, die Berge glüh’n, 
Und aus des Abends Rosen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne sinkt, die Berge glüh’n,<br />
Und aus des Abends Rosen<br />
Seh’ ich so schön dein Bild mir blüh’n,<br />
So fern dem Hoffnungslosen.</p>
<p>Strahlt Hesperus dann hell und mild<br />
Am blauen Himmelsbogen,<br />
So hat mit ihm dein süßes Bild<br />
Die Sternenflur bezogen.</p>
<p>Im mondbeglänzten Laube spielt<br />
Der Abendwinde Säuseln;<br />
Wie freudig um dein zitternd Bild<br />
Des Baches Wellen kräuseln! –</p>
<p>Es braust der Wald, am Himmel zieh’n<br />
Des Sturmes Donnerflüge,<br />
Da mal’ ich in die Wetter hin,<br />
O Mädchen, deine Züge.</p>
<p>Ich seh’ die Blitze trunkenhaft<br />
Um deine Züge schwanken,<br />
Wie meiner tiefen Leidenschaft<br />
Aufflammende Gedanken.</p>
<p>Vom Felsen stürzt die Gemse dort,<br />
Enteilet mit den Winden,<br />
So sprang von mir die Freude fort<br />
Und ist nicht mehr zu finden.</p>
<p>Da bin ich, weiß nicht selber wie,<br />
An einen Abgrund kommen,<br />
Der noch das Kind der Sonne nie<br />
In seinen Schooß genommen.</p>
<p>Ich aber seh’ aus seiner Nacht<br />
Dein Bild so hold mir blinken,<br />
Wie mir dein Antlitz nie gelacht; –<br />
Will’s mich hinunter winken? –</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nikolaus Lenau: „Abend ist&#8217;s die Wipfel wallen</title>
		<link>http://www.lyrik123.de/nikolaus-lenau-abend-ist-s-die-wipfel-wallen-3-12644/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Biedermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Lenau]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Abend ist’s, die Wipfel wallen, 
Zitternd schon im Purpurscheine, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abend ist’s, die Wipfel wallen,<br />
Zitternd schon im Purpurscheine,<br />
Hier im lenzergriffnen Haine<br />
Hör’ ich noch die Liebe schallen.</p>
<p>Kosend schlüpfen durch die Äste<br />
Muntre Vöglein, andre singen,<br />
Rings des Frühlings Schwüre klingen,<br />
Daß die Liebe ist das Beste.</p>
<p>Wo die frischen Wellen fließen,<br />
Trinken Vöglein aus der Quelle,<br />
Keins will unerquickt zur Stelle<br />
Seinen Tagesflug beschließen.</p>
<p>Wie in’s dunkle Dickicht schweben<br />
Vöglein nach dem Frühlingstage,<br />
Süß befriedigt, ohne Klage,<br />
Möcht’ ich scheiden aus dem Leben;</p>
<p>Einmal nur, bevor mir’s nachtet,<br />
An den Quell der Liebe sinken,<br />
Einmal nur die Wonne trinken,<br />
Der die Seele zugeschmachtet,</p>
<p>Wie vor Nacht zur Flut sich neigen<br />
Dort des Waldes durst’ge Sänger;<br />
Gern dann schlaf’ ich tiefer, länger,<br />
Als die Vöglein in den Zweigen.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Angelus Silesius: Sie begehret verwundet zu seyn von ihrem Geliebten</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Angelus Silesius]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>

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		<description><![CDATA[JEsu du mächtiger Liebes-Gott*
Nah dich zu mir: ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I.<br />
JEsu du mächtiger Liebes-Gott*<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nah dich zu mir:<br />
Denn ich verschmachte fast biß in Tod<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Für Liebs-Begiehr:<br />
Ergreiff die Waffen / und in Eil<br />
Durchstich mein Hertz mit deinem Pfeil /<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verwunde mich :/:</p>
<p>II.<br />
Komm meine Sonne / mein Lebens-Licht /<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mein Auffenthalt;<br />
Komm und erwärme mich daß ich nicht<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bleib ewig kalt:<br />
Wirff deine Flammen in den Schrein<br />
Meins halbgefrohrnen Hertzens ein /<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Entzünde mich :/:</p>
<p>III.<br />
O allersüsseste Seelen Brunst<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Durch glüh mich gantz:<br />
Und überform mich auß Gnad und Gunst<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;In deinen Glantz:<br />
Blaß an das Feuer ohn Verdruß /<br />
Daß dir mein Hertz mit schnellem Fluß<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vereinigt sey :/:</p>
<p>IV.<br />
Dann wil ich sagen daß du mich hast<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erlöst vom Tod<br />
Und als ein lieblicher Seelen-Gast<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;Besucht in Noth:<br />
Dann wil ich rühmen daß du bist<br />
Mein Bräutgam / der mich liebt und küst /<br />
Und nicht verläst :/: </p>
<p>* Zur Schreibweise siehe die bibliographischen Hinweise am Ende des Bandes.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Nähe des Geliebten</title>
		<link>http://www.lyrik123.de/johann-wolfgang-von-goethe-naehe-des-geliebten-3-12642/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA["Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer 
vom Meere strahlt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer<br />
vom Meere strahlt;<br />
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer<br />
In Quellen malt.</p>
<p>Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege<br />
Der Staub sich hebt;<br />
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege<br />
Der Wandrer bebt.</p>
<p>Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen<br />
Die Welle steigt.<br />
Im stillen Haine geh&#8217; ich oft zu lauschen,<br />
Wenn alles schweigt.</p>
<p>Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,<br />
Du bist mir nah!<br />
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.<br />
O, wärst du da!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Der Abschied</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm und Drang]]></category>

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		<description><![CDATA[Laß mein Aug’ den Abschied sagen, 
Den mein Mund nicht nehmen kann! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laß mein Aug’ den Abschied sagen,<br />
Den mein Mund nicht nehmen kann!<br />
Schwer, wie schwer ist er zu tragen!<br />
Und ich bin doch sonst ein Mann.</p>
<p>Traurig wird in dieser Stunde<br />
Selbst der Liebe süßtes Pfand,<br />
Kalt der Kuß von deinem Munde,<br />
Matt der Druck von deiner Hand.</p>
<p>Sonst, ein leicht gestohlnes Mäulchen,<br />
O wie hat es mich entzückt!<br />
So erfreuet uns ein Veilchen,<br />
Das man früh im März gepflückt.</p>
<p>Doch ich pflücke nun kein Kränzchen,<br />
Keine Rose mehr für dich.<br />
Frühling ist es, liebes Fränzchen,<br />
Aber leider Herbst für mich!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Mignon III (&#8220;So laßt mich scheinen, bis ich werde &#8230;&#8221;)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe]]></category>
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		<description><![CDATA[So laßt mich scheinen, bis ich werde, 
Zieht mir das weiße Kleid nicht aus! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So laßt mich scheinen, bis ich werde,<br />
Zieht mir das weiße Kleid nicht aus!<br />
Ich eile von der schönen Erde<br />
Hinab in jenes feste Haus.</p>
<p>Dort ruh’ ich eine kleine Stille,<br />
Dann öffnet sich der frische Blick;<br />
Ich lasse dann die reine Hülle,<br />
Den Gürtel und den Kranz zurück.</p>
<p>Und jene himmlischen Gestalten,<br />
Sie fragen nicht nach Mann und Weib,<br />
Und keine Kleider, keine Falten<br />
Umgeben den verklärten Leib.</p>
<p>Zwar lebt’ ich ohne Sorg und Mühe,<br />
Doch fühlt’ ich tiefen Schmerz genung.<br />
Vor Kummer altert’ ich zu frühe;<br />
Macht mich auf ewig wieder jung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Mignon II (&#8220;Nur, wer die Sehnsucht kennt …&#8221;)</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur wer die Sehnsucht kennt, 
Weiß, was ich leide! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer die Sehnsucht kennt,<br />
Weiß, was ich leide!<br />
Allein und abgetrennt<br />
Von aller Freude,<br />
Seh ich ans Firmament<br />
Nach jener Seite.<br />
Ach, der mich liebt und kennt;<br />
Ist in der Weite.<br />
Es schwindelt mir, es brennt<br />
Mein Eingeweide.<br />
Nur wer die Sehnsucht kennt,<br />
Weiß, was ich leide!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Mignon I (&#8220;Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen …&#8221;)</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen, 
Denn mein Geheimnis ist mir Pflicht; ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen,<br />
Denn mein Geheimnis ist mir Pflicht;<br />
Ich möchte dir mein ganzes Innre zeigen,<br />
Allein das Schicksal will es nicht.</p>
<p>Zur rechten Zeit vertreibt der Sonne Lauf<br />
Die finstre Nacht, und sie muß sich erhellen;<br />
Der harte Fels schließt seinen Busen auf,<br />
Mißgönnt der Erde nicht die tiefverborgnen Quellen.</p>
<p>Ein jeder sucht im Arm der Freunde Ruh,<br />
Dort kann die Brust in Klagen sich ergießen;<br />
Allein ein Schwur drückt mir die Lippen zu<br />
Und nur ein Gott vermag sie aufzuschließen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Elegien I (&#8220;Römische Elegien&#8221;), XIV</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zünde mir Licht an, Knabe! – „Noch ist es hell. Ihr verzehret 
Öl und Docht nur umsonst. Schließet die Läden doch nicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zünde mir Licht an, Knabe! – „Noch ist es hell. Ihr verzehret<br />
&nbsp;&nbsp;Öl und Docht nur umsonst. Schließet die Läden doch nicht!<br />
Hinter die Häuser entwich, nicht hinter den Berg, uns die Sonne!<br />
&nbsp;&nbsp;Ein halb Stündchen noch währt’s bis zum Geläute der Nacht!“ –<br />
Unglückseliger! geh und gehorch’! Mein Mädchen erwart’ ich.<br />
&nbsp;&nbsp;Tröste mich, Lämpchen, indes, lieblicher Bote der Nacht!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Elegien I (&#8220;Römische Elegien&#8221;) IV</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fromm sind wir Liebende, still verehren wir alle Dämonen, 
Wünschen uns jeglichen Gott, jegliche Göttin geneigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fromm sind wir Liebende, still verehren wir alle Dämonen,<br />
&nbsp;&nbsp;Wünschen uns jeglichen Gott, jegliche Göttin geneigt.<br />
Und so gleichen wir euch, o römische Sieger! Den Göttern<br />
&nbsp;&nbsp;Aller Völker der Welt bietet ihr Wohnungen an,<br />
Habe sie schwarz und streng, aus altem Basalt der Ägypter,<br />
&nbsp;&nbsp;Oder ein Grieche sie weiß, reizend, aus Marmor geformt.<br />
Doch verdrießet es nicht die Ewigen, wenn wir besonders<br />
&nbsp;&nbsp;Weihrauch köstlicher Art Einer der Göttlichen streun.<br />
Ja, wir bekennen euch gern, es bleiben unsre Gebete,<br />
&nbsp;&nbsp;Unser täglicher Dienst Einer besonders geweiht.<br />
Schalkhaft, munter und ernst begehen wir heimliche Feste,<br />
&nbsp;&nbsp;Und das Schweigen geziemt allen Geweihten genau.<br />
Eh’ an die Ferse lockten wir selbst, durch gräßliche Taten,<br />
&nbsp;&nbsp;Uns die Erinnyen her, wagten es eher, des Zeus<br />
Hartes Gericht am rollenden Rad und am Felsen zu dulden,<br />
&nbsp;&nbsp;Als dem reizenden Dienst unser Gemüt zu entziehn.<br />
Diese Göttin, sie heißt Gelegenheit; lernet sie kennen!<br />
&nbsp;&nbsp;Sie erscheinet euch oft, immer in andrer Gestalt.<br />
Tochter des Proteus möchte sie sein, mit Thetis gezeuget,<br />
&nbsp;&nbsp;Deren verwandelte List manchen Heroen betrog.<br />
So betriegt nun die Tochter den Unerfahrnen, den Blöden;<br />
&nbsp;&nbsp;Schlummernde necket sie stets, Wachende fliegt sie vorbei;<br />
Gern ergibt sie sich nur dem raschen tätigen Manne;<br />
&nbsp;&nbsp;Dieser findet sie zahm, spielend und zärtlich und hold.<br />
Einst erschien sie auch mir, ein bräunliches Mädchen, die Haare<br />
&nbsp;&nbsp;Fielen ihr dunkel und reich über die Stirne herab,<br />
Kurze Locken ringelten sich um’s zierliche Hälschen,<br />
&nbsp;&nbsp;Ungeflochtenes Haar kraus’te vom Scheitel sich auf.<br />
Und ich verkannte sie nicht, ergriff die Eilende, lieblich<br />
&nbsp;&nbsp;Gab sie Umarmung und Kuß bald mir gelehrig zurück.<br />
O, wie war ich beglückt! – Doch stille, die Zeit ist vorüber,<br />
&nbsp;&nbsp;Und umwunden bin ich, römische Flechten, von euch.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Johann Wolfgang von Goethe: Elegien I (&#8220;Römische Elegien&#8221;), I</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
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		<description><![CDATA[Saget, Steine, mir an, o! sprecht, ihr hohen Paläste! 
Straßen, redet ein Wort! Genius, regst du dich nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saget, Steine, mir an, o! sprecht, ihr hohen Paläste!<br />
&nbsp;&nbsp;Straßen, redet ein Wort! Genius, regst du dich nicht?<br />
Ja, es ist Alles beseelt in deinen heiligen Mauern,<br />
&nbsp;&nbsp;Ewige Roma; nur mir schweiget noch Alles so still.<br />
O! wer flüstert mir zu, an welchem Fenster erblick’ ich<br />
&nbsp;&nbsp;Einst das holde Geschöpf, das mich versengend erquickt?<br />
Ahn’ ich die Wege noch nicht, durch die ich immer und immer,<br />
&nbsp;&nbsp;Zu ihr und von ihr zu gehn, opfre die köstliche Zeit?<br />
Noch betracht’ ich Kirch’ und Palast, Ruinen und Säulen,<br />
&nbsp;&nbsp;Wie ein bedächtiger Mann schicklich die Reise benutzt.<br />
Doch bald ist es vorbei; dann wird ein einziger Tempel,<br />
&nbsp;&nbsp;Amors Tempel nur sein, der den Geweihten empfängt.<br />
Eine Welt zwar bist du, o Rom; doch ohne die Liebe<br />
&nbsp;&nbsp;Wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Heinrich Heine: „Die Mitternacht war kalt …“</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Mitternacht war kalt und stumm; 
Ich irrte klagend im Wald herum. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitternacht war kalt und stumm;<br />
Ich irrte klagend im Wald herum.<br />
Ich habe die Bäum aus dem Schlaf gerüttelt;<br />
Sie haben mitleidig die Köpfe geschüttelt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Heinrich Heine: Die Loreley</title>
		<link>http://www.lyrik123.de/heinrich-heine-die-loreley-3-12633/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, 
Daß ich so traurig bin; ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,<br />
Daß ich so traurig bin;<br />
Ein Märchen aus alten Zeiten,<br />
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.</p>
<p>Die Luft ist kühl und es dunkelt,<br />
Und ruhig fließt der Rhein;<br />
Der Gipfel des Berges funkelt<br />
Im Abendsonnenschein.</p>
<p>Die schönste Jungfrau sitzet<br />
Dort oben wunderbar;<br />
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,<br />
Sie kämmt ihr goldenes Haar.</p>
<p>Sie kämmt es mit goldenem Kamme<br />
Und singt ein Lied dabei;<br />
Das hat eine wundersame,<br />
Gewaltige Melodei.</p>
<p>Den Schiffer im kleinen Schiffe<br />
Ergreift es mit wildem Weh;<br />
Er schaut nicht die Felsenriffe,<br />
Er schaut nur hinauf in die Höh.</p>
<p>Ich glaube, die Wellen verschlingen<br />
Am Ende Schiffer und Kahn;<br />
Und das hat mit ihrem Singen<br />
Die Lore-Ley getan.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Heinrich Heine: &#8220;Mein Herz, mein Herz ist traurig …&#8221;</title>
		<link>http://www.lyrik123.de/heinrich-heine-mein-herz-mein-herz-ist-traurig-3-12632/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Heine]]></category>
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		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein Herz, mein Herz ist traurig, 
Doch lustig leuchtet der Mai; ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Herz, mein Herz ist traurig,<br />
Doch lustig leuchtet der Mai;<br />
Ich stehe, gelehnt an der Linde,<br />
Hoch auf der alten Bastei.</p>
<p>Da drunten fließt der blaue<br />
Stadtgraben in stiller Ruh;<br />
Ein Knabe fährt im Kahne,<br />
Und angelt und pfeift dazu.</p>
<p>Jenseits erheben sich freundlich,<br />
In winziger, bunter Gestalt,<br />
Lusthäuser, und Gärten, und Menschen,<br />
Und Ochsen, und Wiesen, und Wald.</p>
<p>Die Mägde bleichen Wäsche,<br />
Und springen im Gras herum;<br />
Das Mühlrad stäubt Diamanten,<br />
Ich höre sein fernes Gesumm.</p>
<p>Am alten grauen Turme<br />
Ein Schilderhäuschen steht;<br />
Ein rotgeröckter Bursche<br />
Dort auf und nieder geht.</p>
<p>Er spielt mit seiner Flinte,<br />
Die funkelt im Sonnenrot,<br />
Er präsentiert und schultert –<br />
Ich wollt, er schösse mich tot.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Heinrich Heine: &#8220;In stiller, wehmutweicher …&#8221; (&#8220;Fresko-Sonette an Christian S.&#8221;, V)</title>
		<link>http://www.lyrik123.de/heinrich-heine-in-stiller-wehmutweicher-fresko-sonette-an-christian-s-5-4-12631/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[In stiller, wehmutweicher Abendstunde, 
Umklingen mich die längst verschollnen Lieder, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In stiller, wehmutweicher Abendstunde,<br />
Umklingen mich die längst verschollnen Lieder,<br />
Und Tränen fließen von der Wange nieder,<br />
Und Blut entquillt der alten Herzenswunde.</p>
<p>Und wie in eines Zauberspiegels Grunde<br />
Seh ich das Bildnis meiner Liebsten wieder;<br />
Sie sitzt am Arbeitstisch, im roten Mieder,<br />
Und Stille herrscht in ihrer selgen Runde.</p>
<p>Doch plötzlich springt sie auf vom Stuhl und schneidet<br />
Von ihrem Haupt die schönste aller Locken,<br />
Und gibt sie mir, – vor Freud bin ich erschrocken!</p>
<p>Mephisto hat die Freude mir verleidet.<br />
Er spann ein festes Seil von jenen Haaren,<br />
Und schleift mich dran herum seit vielen Jahren.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Heinrich Heine: „Im wunderschönen Monat Mai …“</title>
		<link>http://www.lyrik123.de/heinrich-heine-im-wunderschoenen-monat-mai-3-12630/</link>
		<comments>http://www.lyrik123.de/heinrich-heine-im-wunderschoenen-monat-mai-3-12630/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im wunderschönen Monat Mai, 
Als alle Knospen sprangen, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im wunderschönen Monat Mai,<br />
Als alle Knospen sprangen,<br />
Da ist in meinem Herzen<br />
Die Liebe aufgegangen.</p>
<p>Im wunderschönen Monat Mai,<br />
Als alle Vögel sangen,<br />
Da hab ich ihr gestanden<br />
Mein Sehnen und Verlangen.</p>
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