Friedrich Christoph Förster

Dichter

Der deutsche und Friedrich Christoph setzte sich hauptsächlich mit historischen Themen auseinander – insbesondere mit .

Förster, zweiter Sohn des Pfarrers und Kirchendichters Karl Christoph Förster, wurde am 24. September 1791 in Münchengosserstädt in Thüringen geboren. Sein Bruder war der Maler und Kunsthistoriker Ernst Joachim Förster. Friedrich Christoph besuchte die Grundschule und ab 1805 das Gymnasium in Altenburg. 1809 immatrikulierte er sich an der Universität Jena für das Fach Theologie. In seiner Studienzeit befasste er sich auch mit Archäologie und und war Senior des Corps Saxonia Jena. Nach Abschluss seines universitären Studiums 1811 absolvierte Friedrich Christoph Förster in Altenburg das Kandidatenexamen und nahm in Dresden eine Stelle als Informator an.

1813 trat er entschlossen und begeistert gemeinsam mit dem befreundeten Theodor Körner in das Lützowsche Freikorps ein, um im Befreiungskampf gegen die napoleonischen Truppen anzutreten. Beide verfassten in dieser Zeit mehrere Kriegslieder. Rasch zum Offizier befördert, wurde Friedrich Christoph Förster bei der Schlacht an der Göhrde verwundet. Für seinen Einsatz wurde er mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Nachdem 1814, anlässlich des Einmarsches der alliierten Truppen in Paris, das Lützowsche Korps aufgelöst wurde, ging er mit dem daraus hervorgehenden Regiment nach Berlin. Nach der Rückkehr Napoleons aus dem Exil im März 1815 wurde Förster beim erneuten Kriegseinsatz in Frankreich schwer verwundet, nahm aber später noch an den Aktionen zur Rückholung entführter Kunstgegenstände und literarischer Werke aus Paris teil.

Nach Kriegsende lehrte er an der Vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule das Fach Kriegsgeschichte. Aufgrund von Differenzen wegen seiner politisch-patriotischen Haltung wurde Friedrich Christoph Förster 1817 aus dem königlichen Dienst entlassen. Da ihm ein Lehrstuhl an der Universität nicht zuteil wurde, widmete er sich der schriftstellerischen Tätigkeit und veröffentlichte mehrere Beiträge auf dem Gebiet der Kriegsgeschichte und zur Geschichte Preußens.

Begeistert von den Ansichten Hegels, verband ihn bald eine innige Freundschaft mit diesem. 1829 erhielt Friedrich Christoph Förster eine Anstellung im Königlichen Museum in Berlin und den Titel Hofrat. Er gründete den Wissenschaftlichen Kunstverein in Berlin, dessen Vorstand er wurde.

Friedrich Christoph Förster war verheiratet mit der Tochter des Pädagogen Friedrich Gedike. Er starb am 8. November 1868 in Berlin.

Schlagworte zu Friedrich Christoph Förster :: Dichter:

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