Dichter

Friedrich Gottlob Wetzel

Der frühromantische deutsche und Friedrich Gottlob wurde vor allem durch seine „Briefe des Mannes im Mond“ bekannt.

Karl Friedrich Gottlob Wetzel kam am 14. September 1779 in Bautzen auf die Welt. Er studierte in Leipzig und Jena Medizin, dann Philosophie. Ab 1805 lebte er in Dresden. Zwei Jahre später arbeitete er als er Redakteur des „Fränkischen Merkurs“ in Bamberg.

Viele seiner Werke erschienen anonym, als Pseudonyme wählte z. B. Theophrast oder Ysthamarus. In den „Briefe des Mannes im Mond“ vertritt Wetzel eine eher religiöse als philosophische Weltsicht; die organische Anschauung der Welt geht bei ihm in eine christliche Welterlösung über.

Der Autor Friedrich Gottlob Wetzel war mit E.T.A. Hoffmann und befreundet, zu dessen „Berliner Abendblättern“ er mehrmals Beiträge lieferte.

Er starb am 29. Juli 1819 in Bamberg und wurde auf dem Friedhof am Oberen Stephansberg bestattet. Sein verschollenes, aber der Lage nach bekanntes Grab wurde 1971 durch den Remeis-Kreis wieder mit einer Grabplatte versehen.

In der Forschung der Literaturwissenschaft wurde Wetzel als möglicher Verfasser des bekannten romantischen Romans “Die des Bonaventura” (1804) in Erwägung gezogen. Die Experten sind sich heute allerdings weitestgehend sicher, dass dieses von der Kritik hochgeschätzte Werk Ernst August Friedrich Klingemann zuzuordnen ist. Es gibt aber auch noch die Theorie, dass die “” eventuell der Feder mehrerer Autoren aus der Jenaer Studentenschaft entstammte, welcher auch Friedrich Gottlob Wetzel als Freigeist angehörte.