Dichter

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller

Friedrich

Friedrich Schiller gehört mit Wieland, Goethe und Herder zum Viergestirn der und gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker und .

Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in , Sachsen-), 1802 geadelt, war ein Dichter, Philosoph und Historiker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire des deutschsprachigen Theaters. Auch als Lyriker war er erfolgreich: Seine Gedankenlyrik wurde exemplarisch, seine Balladen zählen zu den beliebtesten deutschen Gedichten.

Schiller besuchte ab 1773 die Militärakademie Karlsschule, wandte sich dem Medizinstudium zu und wurde Militärarzt. Während dieser Zeit fesselten ihn die Werke der Dichter des .

Im Jahr 1789 lehrte Friedrich Schiller als Professor in Jena Geschichte.

Ein Jahr zuvor begegneten Goethe und Schiller sich das erste Mal. Ab 1794 vertiefte sich ihre Bekanntschaft zu einer lebenslangen Freundschaft.

Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Friedrich Schiller in Weimar. Hier dichtete er u. a. “Das Lied von der Glocke” und schrieb das “Maria Stuart”.

Er war ein Zeitgenosse des Übergangs vom absolutistischen zum bürgerlichen Zeitalter und der Französischen Revolution. Da sich das Bürgertum unter dem Absolutismus nicht politisch artikulieren konnte und durfte, wurde die Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einem zentralen Medium der Steigerung des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Das Pathos und die Empfindsamkeit in Friedrich Schillers Werken bis etwa 1785 sind Ausdruck der Entfaltung des Menschlichen, eines Prinzips, das der aristokratischen Herrschsucht entgegengestellt wird. Das bürgerliche Trauerspiel als überwiegendes Formelement spiegelt dies wider.

Nach Werken wie “Don Karlos” und grundlegenden literaturtheoretischen Abhandlungen wie “Über die ästhetische Erziehung des Menschen und Über naive und sentimentalische Dichtung” entstehen zwischen 1795 und 1805 vor allem Dramen, die der Weimarer Klassik zuzuordnen sind. In ihnen setzte Friedrich Schiller das Programm der ästhetischen Erziehung des Menschen um, d. h. Verstand und Gefühl miteinander zu verbinden.

Friedrich Schillers Werke wurden nicht nur in , sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern begeistert aufgenommen.