Gustav Falke Heimweh (1911)

  Wo die Wälder Wache halten
  um dein weißes Haus,
  daß nicht wilde Sturmgewalten
  toben ein und aus,

5 kommt auf weichen, schnellen Schwingen
  öfter wohl ein Wehn,
  darin ist ein süßes Klingen
  und ein Glockengehn.

  Heimatlieder, liebe, traute,
10 o, wie das doch singt,
  Heimatglocken, tiefe Laute,
  o, wie das doch klingt!

  Über deine dunklen, dichten
  Wälder wandert still
15 deine Sehnsucht, die zur lichten
  fernen Heimat will.

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