Dichter

Gustav Pfarrius

Gustav wurde durch seine Gedichte, die er seiner geliebten widmete, als “Sänger des Nahetals” bekannt.

Als Sohn eines Pfarrers wurde Gustav Pfarrius am 31. Dezember 1800 in Heddesheim (Naheland) geboren. Sein täglicher Fußmarsch zum sechs Kilometer entfernten Gymnasium in Bad Kreuznach weckte früh seine Liebe zur Landschaft des Nahetals.

Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie in Halle, brach dieses Studium jedoch ab, um in Bonn Latein, Französich und Geschichte zu studieren. Sein Professor dort war Ernst Moritz Arndt. Bekannte wie und Heinrich Heine gehörten in dieser Zeit zum Freundeskreis von Gustav Pfarrius. Er arbeitete nach seiner Promotion 1823 zunächst als in Saarbrücken; das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln bot ihm aber bereits ein Jahr später eine Anstellung als und Professor an. Vor seinem Amtsantritt in Köln durchwanderte er das ganze bis nach Bad Kreuznach, was ihn wohl zu seinem Gedichtband “Das in Liedern”, er erschien 1838, inspirierte. Auch in anderen Werken von Gustav Pfarrius wurde seine Heimatverbundenheit spürbar.
1858 erhielt Gustav Pfarrius ein Professur in Köln. Ein Augenleiden zwang ihn aber bereits 1863 in den Ruhestand. Am 15. August 1884 starb Gustav Pfarrius in Köln; dort und in Bad Kreuznach sind zu seiner Erinnerung Straßen nach ihm benannt.