Schriftsteller

Hermann Schmid

Hermann Schmid

Hermann

Der Hermann Schmid hatte mit seinen volkstümlichen Werken nachhaltigen Einfluss auf die in .

Hermann von Schmid (* am 30. März 1815 in Waizenkirchen, † am 19. Oktober 1880 in München) war ein deutscher Erzähler und Dramatiker.

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Straubing und Amberg studierte Schmid Rechtswissenschaften in München. Nach der Promotion arbeitete er in verschiedenen Städten, wie Würzburg oder Dachau in den Bereichen Justiz und Verwaltung.

Nebenbei verfasste Hermann Schmid mehrere Dichtungen, darunter zwei Jugenddramen – “Camoens” und “Bretislav”, die ihm zu einigem Ansehen verhalfen. So erhielt er nicht nur einen Posten beim Münchner Stadtgericht, sondern war ab 1843 auch dramaturgischer Beirat am Hoftheater. 1850 wurde er dieser beiden Posten aus politischen Gründen jedoch wieder enthoben.

Nach und nach konnte sich Hermann Schmidt mit weiteren Dramen, Erzählungen und Romanen wieder zu neuem Ansehen verhelfen. Nach der Verleihung des Michaelsordens wird Schmid Direktor des Theaters am in München (1879-1872). 1876 wird er von König Ludwig II. in den Adelsstand erhoben.

Sein großer Erfolg lag in der Darstellung des Landlebens, insbesondere der Thematisierung der bayerischen Hochlandes. Exemplarisch hierfür sind die Stücke “Die Z’widerwurz’n” sowie “”.

Auch bei seinen historischen Romanen treten diejenigen heraus, die sich mit der Geschichte Bayerns beschäftigen. Auch in seinen Bühnenstücken thematisierte Hermann Schmid bayerische Sitten und Bräuche, wie z. B. in “Almenrausch und Edelweiss” oder “Der Habermeister”.