Dichter

Julius Sturm

Julius Sturm

Julius

Als des Thüringer Vogtlandes wurde Julius Sturm seinerzeit geschätzt. Darüber hinaus erfreute er sich als Verfasser von Gedichten, Fabeln und im deutschen Sprachraum großer Bekanntheit.

Julius Carl Reinhold Sturm (* 21. Juli 1816 in ; † 2. Mai 1896 in Leipzig; auch unter dem Pseudonym Julius Stern) war einer der bedeutendsten der Spätromantik. Außerdem war er von 1856 bis 1885 von Köstritz. Er verfasste zahlreiche Gedichte und Prosa-Werke, die in ca. 30 Büchern veröffentlicht wurden.

Julius Sturm besuchte 1829 das Gymnasium Rutheneum in Gera, bevor er 1837 das Studium der Theologie an der Universität Jena anfing. Ab 1841 begann er seine Erziehertätigkeit in Heilbronn und nur drei Jahre später wurde er sogar zum Erzieher des Erbprinzen Heinrich XIV. Reuß jüngere Linie benannt. Im gleichen Jahr gab er sein erstes Buch “Neue Märchen für die Jugend” heraus – damals noch unter dem Pseudonym Julius Stern.

1885 wurde er zum Ehrenbürger von Köstritz ernannt.

Sein Sohn Heinrich Sturm war von 1908 bis zu seinem Tod 1917 Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz.

Sein Glaube prägte nicht nur seine berufliche Laufbahn, sondern auch sein literarisches Schaffen. Auch wenn heutzutage kaum noch jemandem der Name Julius Sturm ein Begriff ist, zu damaliger Zeit waren seine Fabeln, Märchen und Gedichte vielen bekannt – überwiegend, aber nicht nur, in seiner .

Julius Sturm starb am 2. Mai 1896 in Leipzig und wurde in Köstritz beigesetzt.