Dichter

Karl Leberecht Immermann

Karl Leberecht Immermann

Karl Leberecht

Karl Leberecht Immermann war ein bedeutender deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker im Zeitalter der .

Geboren wurde Karl Leberecht Immermann am 24. April 1796 Magdeburg. Sein Vater Gottlieb Lebrecht Immermann war preußischer Kriegs- und Domänenrat. Nach dem Besuch des Pädagogiums des Klosters Unser Lieben Frauen in Magdeburg und dem Abitur 1813, begann Immermann in Halle ein Jurastudium. Nach einer Unterbrechung durch seine freiwillige Teilnahme am Frankreichfeldzug gegen Napoleon im Jahr 1815, schloss er sein Studium 1817 ab.
Die sich anschließende juristische Ausbildung führte Karl Leberecht Immermann über Oschersleben, Magdeburg und Münster wieder nach Magdeburg, wo er von 1824 bis 1827 als Kriminalrichter tätig war.
In diese Zeit entstanden viele seiner Werke, deren Bogen sich von der (“Gedichte”, 1822) über die (“”, 1822) bis zum Lustspiel (“Das Auge der Liebe”, 1824) spannte. 1825 lernte Karl Leberecht Immermann Elisa von Lützow kennen, die sich von ihrem Mann Adolf von Lützow scheiden ließ und ihm nach Magdeburg und Düsseldorf folgte.

Von 1827 bis zu seinem Tode lebte er als Landgerichtsrat in Düsseldorf. Eine Unzahl bedeutender literaischen Werke entstand in dieser Zeit. Zudem interessierte sich Karl Leberecht Immermann sehr für die bildende Kunst und war von 1834-1837 Leiter des Düsseldorfer Stadttheaters, wo er sich für eine Theaterreform einsetzte. Sein entwickeltes künstlerisches Konzept, die sogenannte “”, fand später an Deutschlands Theatern viele Nachahmer
Nach der Lebensphase in Düsseldorf, die reich an Freundschaften und Kontakten mit Schriftstellern und anderen Künstlern war, starb Karl Leberecht Immermann nach kurzer Krankheit am 25. August 1840.