Ludwig Amandus Bauer Du fröhliche, selige Frühlingszeit
Die Ströme rauschen und schwellen
durchs maiengrüne Tal,
es sucht mit den Äuglein, den hellen
die Blüten der Sonne Strahl.
5 Die Lerchen, sie jubeln weit und breit:
o du fröhliche, selige Frühlingszeit!
Ich steh' im grünen Haine
beim stillen Jägerhaus,
da schaun im Frührotscheine
10 zwei dunkle Augen heraus,
die leuchten un sagen mit süßem Leid:
o du fröhliche, selige Frühlingszeit!
Ich steh' in süßen Träumen
im maiengrünen Land,
15 da Schimmert zwischen den Bäumen
hervor ein weisses Gewand.
Nun ruht mir am Herzen die süße Maid:
o du fröhliche, selige Frühlingszeit!
Bibliographische Daten
Ludwig Amandus Bauer (1803-1846)
Du fröhliche, selige Frühlingszeit
Die Ströme rauschen und schwellen …
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