Ludwig Amandus Bauer Du fröhliche, selige Frühlingszeit

  Die Ströme rauschen und schwellen
  durchs maiengrüne Tal,
  es sucht mit den Äuglein, den hellen
  die Blüten der Sonne Strahl.
5 Die Lerchen, sie jubeln weit und breit:
  o du fröhliche, selige Frühlingszeit!

  Ich steh' im grünen Haine
  beim stillen Jägerhaus,
  da schaun im Frührotscheine
10 zwei dunkle Augen heraus,
  die leuchten un sagen mit süßem Leid:
  o du fröhliche, selige Frühlingszeit!

  Ich steh' in süßen Träumen
  im maiengrünen Land,
15 da Schimmert zwischen den Bäumen
  hervor ein weisses Gewand.
  Nun ruht mir am Herzen die süße Maid:
  o du fröhliche, selige Frühlingszeit!

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