Ludwig Christoph Heinrich Hölty An den Mond
Dein Silber schien
Durch Eichengrün,
Das Kühlung gab,
Auf mich herab,
5 O Mond, und lachte Ruh'
Mir frohem Knaben zu.
Wenn jetzt dein Licht
Durch's Fenster bricht,
Lacht's keine Ruh'
10 Mir Jüngling zu,
Sieht's meine Wange blaß,
Mein Auge tränennaß.
Bald, lieber Freund,
Ach bald bescheint
15 Dein Silberschein
Den Leichenstein,
Der meine Asche birgt,
Des Jünglings Asche birgt!
Bibliographische Daten
Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776)
An den Mond
Dein Silber schien …
Folgt...
- An die Apfelbäume, wo ich Julien erblickte
- An den Mond
- Schnitterlied
- Nimmer werd' ich, nimmer dein...
- Grabe, Spaten, grabe
Alle Gedichte von Ludwig Christoph Heinrich Hölty auf Lyrik123.de.>
Neuen Kommentar hinzufügen
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt, die Moderation der Kommentare liegt allein bei Lyrik123.de. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

PDF

