Dichterin

Mia Holm

Mia war eine deutschbaltische Schriftstellerin und .

Mia Holm wurde am 14. (oder möglicherweise 26.) September 1845 in als Tochter des Pastors Heinrich von Hedenström geboren. Sie besuchte die von ihrem Vater geleitete höhere Töchterschule, bestand das große Lehrerinnenexamen und übernahm nach dem Tod des Vaters die Leitung der Schule, an der sie auch selbst als Lehrerin tätig war. Im Jahr 1871 heiratete sie den Tuchfabrikanten Dietrich Holm, dem sie nach Moskau folgte. 1884 trennte sich Mia Holm allerdings von ihrem Mann und zog in das Haus ihrer Schwester, der Gattin des Dr. med. und Staatsrats von Haken in . Nachdem ihre Trennung 1888 in eine gesetzliche Scheidung mündete, bereiste Mia Holm das Ausland und hierbei vorwiegend , da ihr Sohn Korfiz Holm – der ebenfalls Dichter war – bereits die deutsche Staatsangehörigkeit erlangt hatte. Sie ließ sich 1893 schließlich dauernd in nieder und wohnte zunächst in Lübeck, 1894 in Berlin und im Jahr darauf in München, wo sie bei ihrem Sohn lebte.

Mia Holm starb am 14. Juli 1912 in Potsdam.

Sie verfasste Lieder für Kinder und einige Novellen in Versform. Ihre Dichtung war geprägt von schwermütig resignierenden Versen, wobei das Thema immer wieder von zentraler Bedeutung war. Unter anderem veröffentlichte sie einen Werke unter den Titeln “”, “Mutterlieder” und “Wider die Natur”.