Nikolaus Lenau Dahin! (1826)

  Einst, o nächtlicher Himmel! blickt’ ich
  Selig empor zu dir, umschlungen
  Von der Geliebten, und ich weinte
  Dank dem ewigen Gott!

5 Und sie pflückte mit Küssen mir die
  Blüte der Wonne von der Wang’, und
  Mächtiger zog ich die Geliebte
  An die klopfende Brust.

  Doch nun sind sie dahin! die Stunden
10 Seliger Lust; und ach! nun weht der
  Brausende Sturm die heiße Träne
  Banger Wehmut dahin!

Neuen Kommentar hinzufügen

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt, die Moderation der Kommentare liegt allein bei Lyrik123.de. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.