Richard Dehmel Am Ufer (1912)

  Die Welt verstummt, dein Blut erklingt;
   in seinen hellen Abgrund sinkt
   der ferne Tag,

  er schaudert nicht; die Glut umschlingt
5  das höchste Land, im Meere ringt
   die ferne Nacht.

  Sie zaudert nicht; der Flut entspringt
   ein Sternchen, deine Seele trinkt
   das ewige Licht.

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