Dichter

Robert Reinick

Robert Reinick

Robert

Robert Reinick war nicht nur als Buchillustrator und erfolgreich, sondern überzeugte auch durch seine von und beeinflussten Dichtungen.

Robert Reinick (* 22. Februar 1805 in Danzig; † 7. Februar 1852 in Dresden) war ein deutscher und Maler.

Reinick besuchte ab 1825 die Kunstakademie in Berlin, wo er zwei Jahre später Schüler von Carl Joseph Begas (eigentlich Begasse) wurde. Er blieb bis 1831 in Berlin. Hier stand er unter anderem mit Adelbert von Chamisso und Eichendorff im Austausch. Seit dieser Zeit wandte er sich neben der Malerei auch der Dichtung zu.

Nach 1831 setzte Robert Reinick seine Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf fort und unternahm 1838 die unter Künstlern obligatorische Studienreise nach Italien.

Im Jahr 1844 heiratete er und ließ sich in Dresden nieder, wo er bis zu seinem Tode als Dichter und Kunstmaler wirkte. Zu seinem Bekannten- und Freundeskreis gehörten Franz Theodor Kugler, Theobald von Oer, Georg Wigand und Hugo Bürkner, Alfred Rethel, Robert Schumann, Richard Wagner sowie Ferdinand Hiller.

Reinick schrieb zwei Opernlibretti: “Konradin” (vertont von Ferdinand Hiller) und “Genoveva” (von Robert Schumann zunächst abgelehnt, dann umgearbeitet; in der vertonten Fassung stammen etwa 200 Verse von Reinick).

Robert Reinick verstarb 1852 in Dresden und wurde auf dem Trinitatisfriedhof beigesetzt.

Seine spätromantisch und biedermeierlich geprägte Geselligkeitslyrik wurde oft vertont. Als Dichter erlangte Robert Reinick vor allem durch seine Kinderlieder, -gedichte und -märchen Bekanntheit.

Seine Gemälde sind hauptsächlich von religiöse und historische Motiven geprägt. Größere Bedeutung erlangte er jedoch mit seinen Zeichnungen für Buchillustrationen und seinen Radierungen. Sein grafisches Hauptwerk sind die “Lieder eines Malers, mit Randzeichnungen seiner Freunde”.