Theodor Mommsen Die Saiten weiß ich zu rühren

  Die Saiten weiß ich zu rühren,
  da behieltet ihr mich gern,
  ihr möchtet mich exploitieren
  guten Morgen, meine Herrn!

5 Ihr seid so nudelnüchtern,
  ich bin euch ein pauvrer Wicht
  zu den hiesigen Gesichtern
  passen meine Verse nicht.
  Ich klagte sonst Adagio,
10 und begann Adagio;
  Doch da sprach mir das Echo von: agio.
  Und ich fluchte fortissimo,
  daß Euch der Herrgott beschütze
  vor jedem dummen Streich.
15 Und holâÂ?Â? mir für meine Mütze
  Einen frischen Efeuzweig.

Weitere Gedichte von Theodor Mommsen

Neuen Kommentar hinzufügen

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt, die Moderation der Kommentare liegt allein bei Lyrik123.de. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.