Wilhelm Hauff

Dichter

Wilhelm Hauff

Wilhelm

Wilhelm Hauff gilt als Hauptvertreter der Schwäbischen Dichterschule und wurde in erster Linie durch seine , die in drei Almanachen 1826, 1827 und 1828 erschienen, bekannt.

Wilhelm Hauff wurde am 29. November 1802 in Stuttgart geboren. Der Vater, August Friedrich Hauff, starb 1809 im Alter von nur 37 Jahren. Daraufhin zog die Mutter Wilhelmine, eine begabte Erzählerin, mit den vier Kindern nach , wo sie zunächst im Haus ihres Vaters Karl Friederich Elsässer wohnten. Die umfangreiche Bibliothek des Großvaters bot Wilhelm Hauff vielfältige Lektüre; wahllos verschlang er, was ihm in die Hände fiel: Räuber-, Ritter- und Historienromane, aber auch Werke von Goethe, Schiller, Jean Paul, Wieland und Lessing. Nach dem Besuch der Lateinschule von 1809 bis 1816 sowie der Klosterschule in Blaubeuren ab 1817, studierte Wilhelm Hauff ab Oktober 1820 Theologie und Philosophie am evangelischen Stift in . Nur im ersten Jahr lebte er im Stift, später wurde ihm der Status des ,Stadtstudenten’ zugestanden und er wohnte bei seiner Mutter. Wilhelm Hauff genoss das freie, ungebundene Studentenleben und wurde Mitglied der Tübinger Burschenschaft Germania.

Die Zeit als Hauslehrer beim württembergischen Kriegsratspräsidenten Ernst Eugen Freiherr von Hügel von 1824 bis 1826 ließ Wilhelm Hauff genügend Zeit für seine schriftstellerischen Projekte.
Neben den vielen Märchen von Wilhelm Hauff wurde der ” von 1826 – ein historischer Roman der – sein bekanntestes Werk in jener Zeit.
Ab Januar 1827 wurde er Redakteur des Cotta’schen „Morgenblatts für gebildete Stände”. Das gesicherte Einkommen aus dieser Tätigkeit ermöglichte ihm nun die Heirat mit seiner Cousine Luise Hauff.
Nur acht Tage nach der Geburt ihres Kindes im selben Jahr starb Wilhem Hauff – nach einer Tirol-Reise auf der er Material für einen geplanten Roman über Andreas Hofer sammelte – am 28. November 1827 an Thypus.

Schlagworte zu Wilhelm Hauff :: Dichter:

Deutschland, Dichter, Hauff, Lichtenstein, Literatur, Märchen, Roman, Romantik, Schwäbische Dichterschule, Tübingen, Dichter, Wilhelm Hauff

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